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Der Hippelstuhl - vorgestellt bei "einfach GENIAL" - das MDR Erfindermagazin


Wer lange auf einem Stuhl sitzen muss, verschafft sich gerne Bewegung: Bei Kindern ist Kippeln die erste Wahl. Und im Grunde tun sie unbewusst das Richtige: Denn das Kippeln entlastet die Bandscheiben und fördert die Konzentration. Das belegen wissenschaftliche Untersuchungen. Ungefährlich ist das Schaukeln mit dem Stuhl allerdings nicht. Kippt der Stuhl nach hinten weg, kann der Kippler ernsthafte Verletzungen davon tragen.

 

Link zum MDR Beitrag: "Kippelstuhl"


Kippeln geht auch sicher:

Hubert Hipp aus Löbau hat das Kippeln sicher gemacht. Der Schreinermeister, den es vom Allgäu nach Sachsen verschlagen hat, erfand einen Stuhl, mit dem es sich gefahrlos kippeln lässt. Möglich machen es zwei Kufen, die statt der vier Beine unter den Stuhl montiert sind. Die Kufen sind so abgerundet, dass sie beim Kippeln immer sicheren Bodenkontakt behalten. Am Ende der Kufen ist ein Anschlag montiert: Umfallen wird so wirkungsvoll verhindert. Das spezielle Kufendesign hat sich Schreinermeister Hubert Hipp patentieren lassen.

Den "Kippelstuhl" gib es in verschiedenen Versionen: Als Stuhl für die Schule, für den Kindergarten und sogar als Bank, für das Kippeln zu zweit. Selbst einen Stuhl, mit dem man seitlich kippeln kann, hat sich der Erfinder ausgedacht, und auch einen Fernsehsessel hat er schon mit Kufen bestückt.

Die Kufen für Hubert Hipps "Kippelstühle" werden im sächsischen Löbau produziert. Und so hat die Erfindung gleich noch dazu beigetragen, Arbeitsplätze zu schaffen.

Weitere Informationen bekommen Sie vom Erfinder.

(Quelle: MDR Online - Mitteldeutscher Rundfunk
, Leipzig)